BSE-Tests

1998 wurde der BSE-Schnelltest eingeführt. Bei diesem Test wird eine Gewebeprobe aus dem Gehirn des Tieres untersucht. Das Ergebnis liegt innerhalb weniger Tage vor. Der BSE-Schnelltest hat aber einige Nachteile:

  • Es können keine lebenden Tiere untersucht werden, da eine Gewebeprobe des Gehirns benötigt wird.
  • Der Test erkennt BSE erst im fortgeschrittenen Stadium.
  • Der Test liefert erst bei Rindern, die älter als 30 Monate sind, zuverlässige Ergebnisse.
  • Bei einem negativen Test kann man trotzdem nicht mit 100%-iger Sicherheit sagen, dass keine BSE-Infektion vorliegt.
  • Ein BSE-Schnelltest kostet ca. 200 DM.

In Deutschland müssen seit dem 6. Dezember 2000 alle geschlachteten Rinder, die älter als 30 Monate sind, auf BSE getestet werden. EU-weit ist dies erst ab dem 1. Juli 2001 vorgeschrieben. Von dieser Regelung sind sowieso nur ca. 35% der in Deutschland geschlachteten Rinder betroffen. Die meisten Fleischrinder (ca. 65%) werden nämlich schon im Alter zwischen 18 und 22 Monaten geschlachtet!


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